Balance Board - Wie gut sind die Wackelbretter wirklich?

aktualisiert am 06. Okt 2021

~ 13 min access_time

balance-board-mutter-und-kleine-tochter.jpg

Kurz und bündig

  • Das klassische Balance Board mit Rolle ist unser Favorit - häufig in Form eines Surfbretts ist es vielseitig einsetzbar und wahnsinnig spaßig obendrein.
  • Je nach Art des Balance Boards ist die Zielgruppe eine andere: Ob Surfer, Skater, Fittnes-Enthusiast, Kind oder Senior - für jeden gibt es das passende Board. Dies ist somit Kriterum Nummero Uno beim Kauf.
  • Die Wahl des Balanciermittels - Halbkugel, Rolle oder Kugel; Schwierigkeit aufsteigend in dieser Reihenfolge - hat übrigens den größten Einfluss auf die Eignung und den Fun-Faktor und ist somit unser Kriterium Nummero Dos.
  • Durch die Menge an möglichen Übungen und Tricks bleiben die Bretter auch über das reine Balancieren hinaus spannend.

Übrigens bekommst du mit dem Rabattcode "HERZ10" 10% bei Bredder.

Ergebnis: [[frage]]

[[item.antwort]]

[[item.antwort]] ([[Number(((item.stimmen/calcSum())*100).toFixed())]]%)
[[calcSum()]] Stimmen
sortsortieren

Hast du auch Lust auf Bewegung, ganz unabhängig vom Wetter oder willst du dein gesamtes Körperempfinden verbessern? Dann hol dir mit einem Balance Board all das und sogar Surffeeling ganz einfach nach Hause.

Der Einsatzbereich ist riesig - Zur Anwendung kommt es insbesondere in der Physiotherapie, im Fitness Bereich oder als Ergänzungstraining zum Brettsport, wie dem Wellenreiten.

Wir persönlich haben gute Erfahrungen gemacht und möchten diese an dieser Stelle mit dir teilen.

Was erwartet dich hier?

Neben einer Erklärung, was ein Balance Board überhaupt ist, einem umfassenden Überblick der verschiedenen Balance Board Arten, erwarten dich Detailinfos zu den Nuancen der einzelnen Bretter inkl. deren Eignung und konkrete Empfehlungen. Außerdem erhältst du von uns einen persönlichen Erfahrungsbericht, sodass du die Frage "wie gut ein Balance Board wirklich ist" für dich beantworten kannst.

All das soll dir helfen, dein ganz persönliches Wunderbrett zu finden, das obendrein deinem Skill-Level und Anspruch entspricht 🤙

Also, worauf warten? Auf geht's!

Beliebte Balance Boards im Vergleich

Bredder MUNDAKA
Bredder TEI
JUCKER HAWAII
WAHU
Wobbel Pro
Bobbel Board
POWRX Therapiekreisel
Board
Vergleiche
Bredder Balance Board Mundaka Fisch
Vergleiche
Bredder Balance Board Tei Shorty
Vergleiche
JUCKER HAWAII Original Homerider Balanceboard
Vergleiche
WAHU Balance Board
Vergleiche
Wobbel Pro transparent mit Filz Forest grün
Vergleiche
Bredder Bobbel Board blau
Vergleiche
Klassischer Therapiekreisel von POWRX
Shape

Fish

Shorty

Fish

Shorty

Geschwungen

Fish

Rund

Maße

90x40cm

90x40cm

75x28cm

80x30cm

90x30cm

65x28cm

40cm

Balanciermittel

Rolle aus Holz inkl., Kugel möglich

Rolle aus Holz inkl., Kugel möglich

Rolle aus Kork inkl., Kugel möglich

Rolle aus Kork inkl., Kugel möglich

-

feste Halbkugel

feste Halbkugel

Material

Birkenholz

Birkenholz

Birkenholz

Holz

Holz mit Filzbelag

Birkenholz

Kunststoff

Besonderheit

Stringer-Kerbe, handgefertigt in Deutschland, Gravur möglich

Stringer-Kerbe, handgefertigt in Deutschland, Gravur möglich

-

Rocker, 3/4-Kerbe

Recycelter Filz auf der Unterseite ist sehr widerstandsfähig und schont Boden zugleich

Stringer-Kerbe, handgefertigt in Deutschland, Matte inkl., Gravur möglich

-

Schwierigkeit

herausfordernd bis ➜ profi

herausfordernd bis ➜ profi

herausfordernd bis ➜ profi

herausfordernd bis ➜ profi

easy

easy

easy

Eignung

Brettsportfans, Fitness

Brettsportfans, Fitness

Brettsportfans, Fitness

Brettsportfans, Fitness

Kinder

Kinder, Fitness, Therapie, Arbeitsplatz

Fitness, Therapie, Arbeitsplatz

Anzeige

Was ist ein Balance Board?

Ein Balance-Board ist ein Brett aus Kunststoff oder Holz, welches - wie der Name andeutet - zum Balancieren verwendet wird. Hierdurch dient es insbesondere dem Training des Gleichgewichtssinns, der Muskeln und der Koordination des gesamten Körpers. Freunde findet es insbesondere unter Surfern, Skatern, Fitness-Begeisterten, Kindern und in der Therapie.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Arten, die jeweils unterschiedliche Zielgruppen und Schwierigkeitslevels ansprechen. Die gängigsten siehst du hier:

Balance Board Arten im Check

Die Balance Board Landschaft wird immer bunter, sodass das die Suche nach dem ganz persönlichen Wunschbrett zwar undurchsichtiger wird, aber letztlich bei Klarheit mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führt.

Wir sind hier, um dir diese Klarheit zu verschaffen! Darum zeigen wir dir an Ort uns Stelle, welche verschiedenen Arten es gibt und was deren speziellen Charakteristika sind.

☝️ Vorab kannst du dir merken, dass es sowohl Boards gibt, die aus einem Teil bestehen als auch welche, die aus zwei Teilen bestehen - nämlich einer Kombination aus Board und Balanciermittel.

Als Faustregel gilt: Der Schwierigkeitsgrad ist bei Erstem geringer, wohingegen er bei Zweitem höher ist.

Nun gut, dann lass uns anhand gängiger Kombinationen in die Details der einzelnen Balance Boards abtauchen.

Mit Rolle

Beginnen wir mit einem Allrounder und unserem persönlichen Favorit: Dem Balance Board mit Rolle.

Kontrollierbares Surffeeling für langanhaltenden Spaß und vielseitiges Training

Diese Variante ist besonders vielseitig und ist für all diejenigen geeignet, die Action haben wollen, die durch den durchschnittlichen Sportler noch einwandfrei zu kontrollieren ist und lange anhält. Das Board lässt sich auf der Rolle in zwei Richtungen balancieren. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, kannst du es auch mit der Rolle parallel zum Board versuchen.

In unserem Erfahrungsbericht gibt es übrigens noch mehr Insights zu dieser Variante.

Es sind so gut wie alle Übungen machbar, sodass es sich mit Leichtigkeit ins Fitnesstraining integrieren lässt. Obendrein kommt richtiges Surffeeling auf - das gefällt!

chevron_left
Bredder Balance Board "Fisch" Bredder Balance Board
Bredder Balance Board "Shorty" Bredder Balance Board Aquana Shorty
JUCKER HAWAII JUCKER HAWAII Original Homerider Balanceboard
BoarderKING BoarderKING Balance Board
Epic Wings Epic Wings Balance Board
chevron_right
Anzeige

Fun-Faktor: Überragend

Schwierigkeit: 3 (herausfordernd)

Mit Kugel

Weiter geht es mit dem Spezialisten. Die Kombination aus Brett und Kugel hat es in sich.

Perfekt für das ultimative Surffeeling - setzt solide Balance-Skills voraus und verlangt dem Surfer viel Übung ab

Die Balance muss im Gegensatz zur Rolle als Balanciermittel in alle Richtungen gehalten werden - und das ist überaus herausfordernd, vor allem für ungeübte Anwärter. Dabei ist das Feedback über die frei bewegliche Kugel - meist aus Kork, Kunststoff oder Holz - sehr direkt, insbesondere, je härter das Material ist. Auch diese Variante ist in unserem Erfahrungsbericht zu sehen.

chevron_left
Der Bredder Orbit Bredder Orbit
chevron_right
Anzeige

Fun-Faktor: Ekstase für Wenige

Schwierigkeit: 4 (profi)

Mit Halbkugel [Therapiekreisel]

Hier siehst du den sogenannten Therapiekreisel. Ein meist rundes Brett mit fest verbundener Halbkugel, die mittig auf der Unterseite angebracht ist.

Perfekt für die Integration in Fitness-Übungen & Therapien. Auch als Stehtischbegleiter gut. Meist nur kurzweiliger Spaß für kleine Kinder

Ähnlich der Kombination mit freilaufender Kugel, ist das Balancieren mit dem Therapiekreisel in alle Richtungen möglich. Durch die feste Verbindung von Halbkugel und Board, ist dies aber um ein Vielfaches leichter.

Wie der Name schon erahnen lässt, wird er gerne zu therapeutischen Zwecken eingesetzt - z.B. im Rahmen einer Physiotherapie, beispielsweise zum Vorbeugen und behandeln von Sportverletzungen.

Er lässt sich aber auch einwandfrei in Fitnessübungen integrieren oder als Bewegungskatalysator am Stehtisch nutzen.

Surffeeling gibt es hierbei allerdings nicht.

chevron_left
Bredder Bobbel Board Bredder Bobbel Board blau
EVO KYE Therapiekreisel Therapiekreisel EVO KYE
POWRX Therapiekreisel Klassischer Therapiekreisel von POWRX
SportyAnis Therapiekreisel SportyAnis Therapiekreisel
chevron_right
Anzeige

Fun-Faktor: Ernüchternd

Schwierigkeit: 1 (easy)

Geschwungen

Abschließend eine besondere Variante: das geschwungene Balance Board aus einem Stück.

Primär für Kinder mit viel Fantasie und Bewegungsdrang

Durch die Bauform dieser Variante, ist die Hauptbewegung das hin- und her Wippen. Das ist relativ einfach und macht besonders Kinder Spaß. Gleichzeitig lässt es sich zum Spielzeug umfunktionieren und in Spielwelten integrieren. Aus diesem Grund sind Kinder die primäre Zielgruppe.

Mehr über diese Variante erfährst du im Übrigen in unserem Artikel zum Wobbel Board:

chevron_left
Ehrenkind Balance Board XL Balance Board von Ehrenkind
MAMOI Balance Board Balance Board von MAMOI
MEOWBABY Balance Board Balance Board von MEOWBABY
chevron_right
Anzeige

Fun-Faktor: Ausgewogen

Schwierigkeit: 2 (medium)

Welches Zubehör darf für den Balance-Spaß nicht fehlen?

Meist kommen die Boards zwar mit Zubehör im Set, aber manchmal ist nicht alles dabei oder einzelne Teile genügen den eigenen Ansprüchen nicht zu 100 Prozent.

Dann kann es sinnvoll sein einzelne Teile upzugraden oder zu ergänzen.

Insbesondere folgendes Zubehör kommt dafür im engeren Sinne in Frage:

Matte

Vor allem mit einem hartem Balanciermittel und harten Untergründen, wie Parkett oder Fliesen, macht sich eine gute Matte zum Balancieren bezahlt.

Dabei sollte die Matte rutschfest und möglichst dünn sein, um das direkte Feeling zu erhalten.

Folgende Matten sind hierfür gut geeignet:

chevron_left
extra dünn Bredder Balance Board Matte schwarz
extra dünn & extra lang JUCKER HAWAII Balance Board Matte Kork & Kautschuk
chevron_right
Anzeige

Rolle

Vielleicht hast du mit einer gemütlichen Korkrolle gestartet, weil diese im Set dabei war und nun verzehrt es dich nach einem sportlicherem Balance-Verhalten.

Dann bist du bereit für ein Upgrade auf eine knackige Holzrolle, idealerweise mit Anti-Rutsch-Überzug. Hier kannst du beispielsweise das Balance Board von Bredder wählen, welches mit solch einer Holzrolle daherkommt.

Gegebenenfalls verhält es sich aber genau umgekehrt. Auch kein Problem, für jeden Fall gibt es die passende Rolle.

chevron_left
Verschiedene Größen Korkrolle
33cm breite Ersatzrolle BoarderKING Ersatzrolle
chevron_right
Anzeige

Kugel

Möglicherweise ist dir die Rolle nicht mehr genug und du suchst die nächste Herausforderung - spätestens dann ist die Kugel als Balanciermittel die ideale Ergänzung für das nächste Balance-Board-Level.

Starte mit einer weichen und fehlerverzeihenden Kugel aus Kork und steigere dich bis hin zu einer Holzkugel für das absolut direkte Feedback.

Wie die Maße der Kugel das Handling beeinflussen, kannst du in den FAQ's nachlesen.

Folgende Kugeln sind die perfekte Ergänzung zu deinem zweiteiligen Setup:

chevron_left
Holzkugel Ø10cm Kugel aus Holz 10cm JOWE
Holzkugel Ø12cm mit Ring Bredder Orbit
Korkkugel Ø10cm Korkkugel 10 cm Durchmesser
Korkkugel Ø12cm Bodhi Korkkugel 12 cm Durchmesser
chevron_right
Anzeige

Wie beeinflusst das Material der Rolle bzw. der Kugel das Fahrverhalten?

Diesen Aspekt haben wir bereits zuvor an ein paar Stellen angerissen. Um den Sack zuzumachen, gibt es an dieser Stelle nochmal die kurze Übersicht:

Unterschiedliche Eigenschaften der einzelnen Materialien
Material Kunststoff Kork Holz (Leimbinder)
Vorteile Günstig Fehlerverzeihend Direktes Feedback; formstabil; langlebig
Nachteile Ohne Griptape rutschig; nicht nachhaltig Nicht fromstabil; kann mit der Zeit unrund laufen -

Auch als do it yourself Variante erhältlich

Wenn in dir ein Bastler und Tüftler wohnt, dann kann die DIY-Variante genau das Richtige für dich sein.

Entweder bist du begabt und traust dir zu, das Balance Board von Grund auf selber zu bauen oder du wählst ein DIY-KIT, bei welchem du nur noch den Feinschliff und die Optik vollendest.

Bei Erstem weißt du bestimmt, was zu tun ist, und bei Letzterem können wir dir gerne mit konkreten Empfehlungen unter die Arme greifen.

Praktisch ist, dass die DIY-KIT-Variante generell etwas günstiger in der Anschaffung ist.

chevron_left
DIY-KIT 2.0 Horst DIY-KIT 2.0
DIY-KIT PRO 2.0 HORST Balance Board DIY-KIT
chevron_right
Anzeige

Persönlicher Erfahrungsbericht

Um dir einen noch besseren Eindruck zu verschaffen, teilen wir unsere ganz persönlichen Erfahrungen mit dir und hoffen gleichzeitig, dass du daraus etwas Nützliches für dich mitnehmen kannst.

Starten wir mit dem ersten Setup: Balance Board mit Rolle und Matte

© herzenseltern: Das Bredder Balance Board mit Rolle

Das Setup lässt sich zum Aufsteigen ganz leicht platzieren, indem das Board, wie zu sehen, auf die Rolle gelegt wird.

Aufsteigen geht ganz einfach - mit dem Gewicht auf dem unteren Fuß, also die Seite, auf der das Board den Boden berührt.

© herzenseltern: Startposition für Aufstieg

Dann das Gewicht verlagern und los geht es

© herzenseltern: Wippen klappt auf Anhieb gut

Nun gilt es, sich mit dem Fahrgefühl vertraut zu machen. Die Balance zu halten und auch mal schwungvoll hin und her zu wippen. Nach kurzer Zeit ging das schon gut, und mit der Zeit immer länger am Stück.

Selbst unser 5 jähriges Räuberkind hatte nach etwas mehr Übung den Bogen raus, musste aber schneller wieder absetzen und wieder von vorne aus der Startposition starten.

Sie wollte nicht mehr runter vom Brett und suchte jede Gelegenheit, um wieder drauf zu kommen.

© herzenseltern: Auch 5-Jährige kommen gut zurecht

Uns Erwachsenen gingen auch erste Tricks, wie der Hang Five oder der Hang Ten, von den Füßen.

Side note an der Stelle: wir würden uns als sportlich beschreiben und können auf Brettsporterfahrung (Skaten, Surfen, Snowboarden) zurückgreifen.

© herzenseltern: Hang Ten auf dem Balance Board

Getreu dem Motto - Level Up - das zweite Setup: Balance Board mit Holzkugel, Begrenzungsring und Matte

© herzenseltern: Startbereit mit Balance Board und Kugel

Das Aufsteigen funktioniert hierbei ähnlich wie zuvor, jedoch spielt die Positionierung von Brett und Kugel eine größere Rolle. Beides muss nun sorgsamer gegeneinander positioniert werden, um ein erfolgreiches Aufsteigen beim ersten Versuch zu ermöglichen.

Entgegen kommt uns dabei die Einkerbung am Begrenzungsring.

© herzenseltern: Der Orbit dient als Begrenzung

Ist das Aufsteigen geschafft, wird es sportlich! Mit der zusätzlichen Dimension wird nun die volle Konzentration abverlangt.

© herzenseltern:

Die Verweildauer am Stück auf dem Board ist nun deutlich kürzer, dafür kommt absolutes Surffeeling auf.

© herzenseltern: Abgänge sind keine Seltenheit

Zwar schmeisst uns das Board als ungeübte Fahrer regelmäßig ab, doch das tut dem Spaß keinen Abbruch.

Die Kinder (≤ 5J) schauen derweil gespannt von der Seitenlinie zu, denn bei dem Schwierigkeitsgrad halten sie nicht mehr mit.

In der Zwischenzeit gelingen uns die ersten Tricks.

© herzenseltern: Auch Tricks wie der "Hang Five" sind möglich

Mit dem letzten Setup wird es wieder interessant für die Kinder: Balance Board mit fester Halbkugel und Matte - analog dem Therapiekreisel.

© herzenseltern: Das Bredder Bobbel Board im Einsatz

Durch die geringe Höhe und die fest verbundene Halbkugel, fällt es wesentlich leichter, die Balance zu halten und das Balancieren an sich verlangt weniger Konzentration ab.

Das ist ideal für kleine Kinder, die den Einstieg finden wollen oder für uns Erwachsene, die ein Balance Board suchen, das zur einfachen Integration ins Fitnessprogramm oder zum Arbeiten im Stehen genutzt werden möchte.

© herzenseltern: Spaß für Groß und Klein

Wer aber letztlich überdies hinaus doch das Surffeeling will, muss über kurz oder lang mindestens auf ein Balance Board mit Rolle umsteigen.

An dieser Stelle möchten wir abschließend auch den Bogen zu unserer generellen Empfehlung schließen:

Unsere persönliche Meinung:

Wir finden, dass die Kombination mit Rolle insgesamt betrachtet, durch die mögliche Integration ins Fitnesstraining und dem vorbereitenden Brettsporttraining, den größten Einsatzbereich bietet und für die meisten den größten Spaß bringen wird. Außerdem kann sie bei Bedarf mit Leichtigkeit um eine Kugel ergänzt werden, um das Herausforderungs-Level zu erhöhen.

Nun hoffen wir, dass wir dir einen einen guten Einblick verschaffen konnten, was die verschiedenen Arten drauf haben. Möge es dir eine Erleichterung bei der Wahl deines Balance Boards sein.

Sollten dennoch Fragen offen bleiben, findest du im Folgenden noch eine kleine aber feine Sammlung an häufige gestellte Fragen zu Balance Boards im Allgemeinen.

Häufig gestellte Fragen rund um Balance Boards

Das hängt in erster Linie davon ab, wofür du es verwenden möchtest.

  • Ist der Haupteinsatzzweck die Integration ins Fitnessprogramm oder die Integration in therapeutische Maßnahmen, dann wird vermutlich ein Therapiekreisel oder ggf. ein Balance Board mit Rolle in Frage kommen.
  • Soll es zum Spaß oder als Ergänzung zum Brettsport genutzt werden, sind Balance Board mit Rolle und/oder Kugel zu empfehlen.
  • Ist es für ein Kind, dann macht ein geschwungenes Balance Board oder eines mit Rolle am meisten Sinn.

Du bist natürlich herzlich eingeladen, dir selbst ein Bild zu machen.

Als Tipp kannst du noch den Schwierigkeitsgrad, welcher mit den jeweiligen Varianten einhergeht, berücksichtigen.

Eine pauschale Antwort auf die Frage können wir daher an dieser Stelle nicht geben.

Zunächst ist der Schwierigkeitsgrad von der Wahl der Balance Board Art abhängig - Diese setzt somit die Leitplanken. Wie das genau zusammenhängt, kannst du bequem weiter oben nachlesen.

Ist die Wahl getroffen, üben folgende Aspekte großen Einfluss auf den Schwierigkeitsgrad aus:

  • Größe der Rolle/Kugel - Je größer, desto schwieriger.
  • Material der Rolle/Kugel - Je härter, desto schwieriger (aber auch direkter).
  • Dimensionen des Bretts - Je kleiner, desto schwieriger.
  • Hilfsmittel, wie Begrenzungen an den Boardenden mögen zwar zu Beginn hilfreich sein, begrenzen aber den Spaß auf lange Sicht.

Die lose Kopplung bzw. nicht-lose Kopplung von Balance Board und Balanciermittel wiegt hier am größten.

Zweiteilige Setups haben in Sachen Surffeeling klar die Nase vorn.

Typischerweise wird die

  • Tiefenmuskulatur in den unteren Gliedmaßen,
  • die Bauch-, Becken-, Rumpf- und Rückenmuskulatur
  • sowie die Arm- und Schultermuskulatur

trainiert.

Das Training mit einem Balance Board fördert

  • die Koordination, den Gleichgewichtssinn, die Reaktionsfähigkeit und die Feinmotorik,

aber beugt auch

  • Knie- und Hüftbeschwerden sowie Sehnenverletzungen

vor.

Das Ergänzungstraining zum Brettsport, zur Integration ins Fitnesstraining oder zum Einsatz in der Therapie. All das sind gängige Anwendungsbereiche.

Natürlich kann es schlicht des Spaßes wegen genutzt werden - das ist klar. Aber auch die Verwendung am Arbeitsplatz ist denkbar.

Ja, das geht prinzipiell. Jedoch sind Faszienrollen nicht für diesen Einsatzzweck gemacht.

Unter Umständen musst du Einbußen hinsichtlich der Langlebigkeit der Rolle machen. Zudem sind sie relativ rutschig, was den Fahrspaß merklich mindern kann.

Auch die Maße sind ggf. nicht passend. Meist sind Faszienrollen zu kurz und verschwinden regelrecht unter dem Balance Board. Idealerweise sollte die Rolle über die gesamte Breite des Boards zu beiden Seiten hinaus ragen.

Wenn du damit fein bist und du nichts besseres zur Hand hast, steht einem Experiment im Grunde aber nichts im Wege.

Hier würden wir vorwiegend das geschwungene Balance Board sowie das vielseitige Balance Board mit Rolle in Betracht ziehen.

musikbox-fuer-kinder-titelbild.JPG

Musikboxen für Kinder

10 min Lesezeit